Noch mehr Sonne und Staub

2. Etappe – 104 km, 2500 m Steigung

Die heutige Etappe führt über einen langen Singletrail aus dem Talkessel von Tulbagh auf ein 700 m höher liegendes Hochplateau. In der ersten Startgruppe gehts für uns um 7:00 los. Der Start ist schnell mit einigen Staubpisten sowie Teerstrassen. Schon bald gehts in den Singletrail und hier heissts mal anstehen und dann in Einerkolonne schieben oder langsam fahren. Wir nehmen’s als lockerer Einstieg. Oben angekommen, nach ca. 1:30, gibts zuerst einen Downhill durch staubiges Gestein und dann eine lange Runde übers Hochplateau, wo uns dünkt, wir fahren jeden Traktor- und Trampelpfad ab, den es da oben gibt. Unsere Beine sind heute gar nicht frisch und es scheint uns, dass wir nicht so recht vorwärts kommen. Also lieber nicht zuviel hirnen und einfach weiter pedalen. Schon bald brennen uns die Fusssohlen von der Hitze. Vom Bidon Isostar draufspritzen verschaft für ca. 30 Sekunden Linderung.

Nach der Hochplateau-Runde gibts den 3. und letzten Verpflegungspunkt, wo wir uns für den letzten Teil ein Cola gönnen und uns die Renn-Mechs die staubtrockene Kette mit Öl besprühen. Dann gehts die staubige Steinpiste, die wir am Morgen runtergefahren sind, wieder hinauf und auf der anderen Seite den langen Singletrail vom Morgen hinunter. Für den grandiosen Ausblick ins Tal haben wir zuoberst nur einen kurzen Blick übrig. Gleich vor Chrige stürzt ein Fahrer übel und bleibt schreiend liegen – schaut nach einem weiteren Schlüsselbeinbruch aus (gestern gabs auch mindestens zwei). Da der Fahrer bereits versorgt wird, stürzen wir uns in den Downhill, der uns gehörig und lange durchschüttelt. Unten angekommen heissts die letzten 10 km nochmals auf den flacheren Strassen Tempo machen. Nach gut 6:30 fahren wir endlich ins Ziel… das war ein harter Tag! Unser Gefühl täuscht uns nicht: heute reichts „nur“ zum 10. Tagesrang und im Gesamtklassement der Mixed-Teams rutschen wir einen Rang auf den 9. zurück. Morgen gibts einen langen Tag mit einer schnellen ersten Hälfte und einer übel steilen zweiten Hälfte – hoffentlich erholen sich unsere Beine!

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