Woche zwei in Südafrika

Wir hatten eine interessante und  aufregende 2. Woche. Safari in Schawarma Game Reserve, Gepard und junge Löwen streicheln in einer Aufzuchtstation, 4×4 Track durch Baavianskoof, Fahrt über den geschlossenen Swartbergpass, lange und heisse Biketour in der Karoo Landschaft, für mich shoppen in Oudtshoorn, für Michi Höhlentour, 60km Bikerennen in Oudtshoorn, Route 62 nach Montagu, Wanderung in den Bergen, lange und super heisse Biketour in Montagu.

Safari in Schawarma Game Reserve. Wir haben eine Nachmittag -Abendtour gebucht. Um 15 Uhr gings los, in einem Safari-Jeep. Das Wetter war grau und eher kalt im offenen Geländewagen, zum Glück gabs Ponchos! Dank des kühlen Wetters hatten wir keine Probleme Tiere zu finden, leider wurden halt die Fotos etwas grau. Wir sind praktisch nur so von einem Highlight zum nächsten gefahren. Die jungen Zebraburschen waren total vertieft ins gegenseiteige necken, und haben uns ignoriert. Ich hab gehofft Giraffen zu begegnen, oben auf dem ersten Hügelrücken haben wir dann eine ganze Herde angetroffen. Die Einen haben gierig Blätter von den dornigen Bäumen gefressen, die Andern waren eher faul am rumliegen und dösen. Auch heute haben wir wieder Löwen gesehen und diesmal nicht aus der Ferne sondern aus nächster Nähe. 11 der 12 Löwen die im Reserve leben konnten wir beobachten. Neben den 6 ausgewachsenen Löwen, gabs auch 5 Junge, welche erst knapp 5 Monate alt sind. Sie haben miteinander gerauft und rumgealbert, war lustig zum zusehen. Auch die 2 Nashörner fand unsere Führerin Sorita ohne Problem, diesen Viecher will man definitiv nicht in die Quere kommen. Auch hier haben wir wieder ganz viele verschiedene Antilopen beobachten können. Natürlich nicht vergessen darf ich die 2 Nilpferde und Krokodile, Vögel und Gnus. Zum Schluss gabs noch ein Abendessen und dann eine Rückfahrt in der Dunkelheit mit Nieselregen, erfrischend!

Gepard und junge Löwen streicheln in einer Aufzuchtstation. Gelernt haben wir, dass die Geparde die einzigen Raubkatzen sind die ganz zahm werden wenn man sie von ganz klein an aufzieht. Unsere Gepardin war so eine übergrosse ganz zahmes 4jähriges Schmusekätzchen. Geschnurrt hat sie auch, was dann bei so einer grossen Katze auch dementsprechend lauter tönt ! Wir hatten grosses Glück, waren doch gerade zwei 5 Wochen alte Löwen in der Station. Michi und ich haben es genossen die 2 Babys zu streicheln und zu halten. Meiner hat mich ganz klar als seine Mutter gesehen, hat er doch die ganze Zeit an meinem Daumen gesogen! Mit wachsender Frustration wurde das Saugen dann eher zum Kauen. Zum Glück war der Kerl noch so klein, denn er hatte schon recht spitze und scharfe Zähne!

Unser 4×4 Abenteuer! 4×4 Track durch Baavianskloof und die Fahrt über den geschlossenen Swartbergpass haben uns dann aber auch gereicht! Machten wir uns am Tag vor der Durchquerung des Baavianskloof noch lustig über unseren Gastgeber der meinte mit unserm 4×4 Tussistadtauto kämen wir nicht durch, verging uns dann das Spotten am Tag darauf bald. Die Strasse welche wirklich nur für 4×4 Autos zu bewältigen ist, ist 1. sehr steil, 2. sehr, sehr exponiert, 3. sehr schmal, kreuzen nicht möglich!, 4. mit riesen Löcher und Steinbrocken gespickt und 5. mit 6 Flussurchquerungen doch sehr abenteuerlich. Ich als Nichtfahrer war Michis Fahrkünsten hilflos ausgeliefert, und hab schon mal gezittert! Michi fand die Flussdurchquerungen nicht mehr so lustig, vor allem die eine wo das Wasser über ca.150m sehr tief (wahrscheinlich mehr als 1Meter) war. Wollte sie doch einem riesen Ast im Wasser ausweichen aber das Auto ist einfach gerade au gefahren resp. geschwommen! Zum Glück sind wir heil am anderen Ufer angekommen, denn aussteigen ohne das Auto total zu fluten wäre definitiv nicht möglich gewesen! Zur Belohnung gabs dann am Abend ein riesiges Höhlenhaus, mit 4 Schlafzimmer für uns.
Die Landschaft auf dem Swartbergpass soll wunderschön sein, also nahmen wir einen Umweg von 150km in kauf. Als dann aber die Strasse gesperrt war verging uns das Lachen, müssten wir wieder alles zurück fahren. Gerade nach der Abzweigung wurden Strassenreparaturen  gemacht, also schlug ich vor mal zu fragen ob man nicht doch durchkommt. Hab ich doch auf dem Schotter frische Spuren von Rädern gesehen. Die Frau bei der Baustellte meinte, man müsste eigentlich schon durchkommen, sie habe Autos von oben kommen sehen. Super, dann nichts wie los, die 3 Absperrgitter über die Strasse haben wir wie Spuren andeuten umfahren! Die Strasse wurde dann tatsächlich immer schlechter, steiler, schmaler, rauer…Die Felsbrocken auf der Strasse haben wir nur mit Glück überwunden und wohl war uns schon lange nicht mehr. Man muss aber sagen die Landschaft  auf dem Pass ist atemberaubend!!

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