{"id":460,"date":"2013-03-16T10:58:01","date_gmt":"2013-03-16T10:58:01","guid":{"rendered":"http:\/\/christineschaffner.ch\/?p=460"},"modified":"2018-09-28T17:44:35","modified_gmt":"2018-09-28T17:44:35","slug":"fotos-andalucia-bike-race","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christineschaffner.ch\/?p=460","title":{"rendered":"Andalucia Bike Race: Der Schluss"},"content":{"rendered":"<p>Wir vernachl\u00e4ssigten unseren Blog bez\u00fcglich Ausgang des Rennens, darum hier nun eine Zusammenfassung der letzten Tage und im folgenden Artikel viele sch\u00f6ne Fotos!<\/p>\n<h2>4. Etappe: Jetzt l\u00e4ufts rund<\/h2>\n<p>Aufgrund des Schnees, der bis auf ca. 1&#8217;000 m hinunter liegt, mussten die Veranstalter die 4. Etappe \u00e4ndern. Statt auf 1&#8217;800 m hinauf gings nur noch mehrmals auf 1&#8217;400 m rauf. Die Distanz blieb aber gleich. Der Start fand auf der Dorfstrasse in Bergkaff <a href=\"https:\/\/maps.google.ch\/maps?q=bedmar,+spanien&amp;hl=de&amp;ie=UTF8&amp;ll=37.822069,-3.410305&amp;spn=0.056884,0.077162&amp;sll=46.835845,7.658535&amp;sspn=1.576388,2.469177&amp;t=t&amp;hnear=Bedmar,+Ja%C3%A9n,+Andalusien,+Spanien&amp;z=14\">Bedmar<\/a> statt. Der kalte Wind pfiff bei ca. 0\u00b0C vor dem Start durch die schattige H\u00e4userschlucht, darum waren wir froh, als es losging. Es war aber wieder ein prachtvoller Sonnentag und in den ersten Steigungen wurde es dann bald sch\u00f6n angenehm warm.<\/p>\n<p>Durch die Etappen\u00e4nderungen waren die ersten zwei Drittel der Etappe vorwiegend auf Naturstrassen oder Karrwegen und deshalb technisch einfach. Wir kamen gut voran. Nach einer Abfahrt wie in einer Murmelbahn durch ein weiteres Bergdorf wartete die l\u00e4ngste Steigung auf uns. Bald erreichten wir die Schneegrenze und weiter oben galt es in Schlamm, Schnee und auch auf Eis sch\u00f6n ausbalanciert auf dem G\u00f6ppel zu sitzen. Runter sah man dann pl\u00f6tzlich bei 50 km\/h blankes Eis auf einen zurasen. Zum Bremsen blieb auf dem Schnee keine Zeit und so roheierte man halt dar\u00fcber.<\/p>\n<p>Nach zwei Dritteln der Strecke folgten zwei irrsinnig lange und wunderbar flowige Singletrail-Abfahrten. Chrige hatte einen super Tag und meisterte auch die krasseren Passagen souver\u00e4n. Dazu holten wir noch Teams auf, die sonst immer ziemlich vor uns lagen. Es lief wirklich rund und zum Schluss resultierte ein 10. Etappen-Rang. Trotz der Anpassung machten wir an diesem Tag mit 2&#8217;500 m am meisten Steigung.<\/p>\n<h2>5. Etappe: Ruhetag<\/h2>\n<p>Die Sch\u00f6nwetter-Phase war nun vorbei und bereits am Abend der 4. Etappe begann es in K\u00fcbeln zu sch\u00fctten. Am Morgen wars auch auf 400 m.\u00fc.M. nur wenige Grad warm, es sch\u00fcttete weiter und nur wenige 100 m h\u00f6her war bereits alles weiss. Die Kleidungswahl war richtig knifflig. Gerade als wir alles vorbereitet hatten und uns nach draussen wagte, tat der Veranstalter das einzige richtige und sagte die Etappe ab. Wir w\u00e4ren den gr\u00f6ssten Teil davon durch Schnee gebiked.<\/p>\n<p>Wir genossen den Ruhetag und machten nicht viel. 30 Minuten gaaanz locker ausfahren auf Teerstrassen reichte uns v\u00f6llig. Etwas weh tat es uns aber schon, dass wir damit sicher einige super Trails verpasst hatten.<\/p>\n<h2>6. Etappe: Schauriges Finale<\/h2>\n<p>Wegen dem Schnee wurde auch die letzte Etappe noch angepasst und statt als Zeitfahren wieder mit Massenstart durchgef\u00fchrt. Mit &#8220;nur&#8221; 52 km war es die k\u00fcrzeste Etappe. Mit &#8220;nur&#8221; 1&#8217;400 m Steigung schien es uns schon fast mehr wie eine kurze Ausfahrt als eine richtige Etappe.<\/p>\n<p>Etwas vier Kilometer nach dem Start verschlammte der Feldweg zu einer Riesenpf\u00fctze und alle im dichten Fahrerfeld versuchten irgendwie auszuweichen. Doch hier war der Schlamm so richtig klebrig und innert Sekunden waren die Bikes Kilos schwerer&#8230; sofort absteigen und rennen, denn sonst dreht gar nichts mehr. Wir kamen glimpflich durch und machten viele Pl\u00e4tze gut, weil die meisten erst von Hand ihre Velos von der ganzen Pampe befreien mussten&#8230;<\/p>\n<p>Bald wurde es wieder steil, aber nach dem Ruhetag f\u00fchlten wir uns gut und konnten Gas geben. Je weiter man stieg, desto nasser wurde es und bald waren wir wieder im Schnee, wo im Aufstieg fertig mit fahren war. Wo m\u00f6glich, packte ich beide Bikes gleichzeitig und schob sie den Trail hinauf. Nach einem sch\u00f6nen aber schlammigen H\u00f6hentrail gings dann in die Schlammabfahrt wo Chrige ungeahnte Schlammfahrerinnenqualit\u00e4ten offenbarte. Weiter unten wurde der Trail einer Schlucht entlang besser und richtig cool zum fahren. Auf den letzten km auf breiteren Wegen konnte ich Chrige dann Windschatten spendieren und schon nach gut drei Stunden waren wir im Ziel. Nach einem guten Start konnten wir heute voll durchziehen und erreichten zum Schluss mit dem 7. Kategorien-Rang noch unser bestes Ergebnis. In der Gesamtwertung waren aber die Pl\u00e4tze vergeben und wir blieben Zehnte.<\/p>\n<h2>Zusammenfassung<\/h2>\n<p>Wir sind ganz zufrieden mit dem Rennverlauf und kamen ohne Krise und ohne richtige Defekte \u00fcber die Runden. Wir waren positiv \u00fcberrascht wie oft man auf zum Teil sehr technischen kleinen Trails unterwegs war. Nat\u00fcrlich hatten wir auf etwas w\u00e4rmeres Wetter gehofft, aber jetzt wo die Sache vorbei ist, haben wir daf\u00fcr umso mehr zum erz\u00e4hlen! Hier eine Zusammenfassung der Etappen:<\/p>\n<p>Etappe 1: 71 km, 1700 m Steigung, 4:37 h, 13. Rang<br \/>\nEtappe 2: 65 km, 2100 m Steigung, 5:27 h, 11. Rang<br \/>\nEtappe 3: 69 km, 2100 m Steigung, 4:53 h, 12. Rang<br \/>\nEtappe 4: 65 km, 2500 m Steigung, 4:33 h, 10. Rang<br \/>\nEtappe 6: 51 km, 1300 m Steigung, 3:09 h, 7. Rang<br \/>\nGesamt: 10.\/26 Kategorie Mixed; 153.\/271 insgesamt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir vernachl\u00e4ssigten unseren Blog bez\u00fcglich Ausgang des Rennens, darum hier nun eine Zusammenfassung der letzten Tage und im folgenden Artikel viele sch\u00f6ne Fotos! 4. 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