{"id":187,"date":"2011-05-16T20:04:03","date_gmt":"2011-05-16T20:04:03","guid":{"rendered":"http:\/\/christineschaffner.ch\/?p=187"},"modified":"2018-09-28T17:44:35","modified_gmt":"2018-09-28T17:44:35","slug":"bike-ol-weltcup-ungarn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christineschaffner.ch\/?p=187","title":{"rendered":"Bike-OL Weltcup Ungarn"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem Ende des Cape Epic erholten wir uns einige Tage im Kruger Nationalpark auf Safari. Danach hatten wir einen letzten Tag in Stellenbosch und fuhren noch einmal die Trails in meinem &#8220;Hauswald&#8221;. Weiter gings via M\u00fcnchen nach Wien, wo wir uns einige Tage ans garstige Europa-Wetter gew\u00f6hnten. Dann, nur 10 Tage nach dem Ende des Cape Epic begann der Bike-OL Weltcup in Ungarn mit einem Sprint, einer Mitteldistanz und einem Langdistanz mit Massenstart. Wir waren ziemlich unsicher, ob unsere Beine schon wieder fit sein w\u00fcrden. Schliesslich gings ihnen gar nicht schlecht, doch im Kopf waren wir noch nicht wieder parat f\u00fcr neue Grosstaten. Zudem hatte ich mir eine Stirnh\u00f6hlenentz\u00fcndung geholt und beim rennm\u00e4ssigen Biken mit Karte lesen schien mein Kopf zu expoldieren. Keine ideale Voraussetzung f\u00fcr saubere Rennen&#8230;<\/p>\n<p>Im Sprint liefs mit dem 6. Rang noch am besten. Die Laufanalyse von Beat f\u00fcrs Swiss Orienteering dazu gibts hier als Vorabdruck:<\/p>\n<div id=\"attachment_190\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/kartenanalyse.png\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-190\" class=\"size-full wp-image-190 \" title=\"kartenanalyse\" src=\"http:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/kartenanalyse.png\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"680\" srcset=\"https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/kartenanalyse.png 1612w, https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/kartenanalyse-282x300.png 282w, https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/kartenanalyse-963x1024.png 963w, https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/05\/kartenanalyse-624x663.png 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-190\" class=\"wp-caption-text\">Bike-OL Weltcup Sprint in Ungarn (zum vergr\u00f6ssern anklicken)<\/p><\/div>\n<p><strong>Routenanalyse<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der Sprint-Wettkampf f\u00fchrte durch ein verlassenes Milit\u00e4rgel\u00e4nde mit vielen Strassen, Wegen, Baracken und anderen Bauten. Das Gel\u00e4nde liess ein sehr hohes Tempo zu und quer fahren war erlaubt und oft gut m\u00f6glich und n\u00f6tig. Die Herausforderung war, dabei den Kartenkontakt noch zu halten und mental stets einen Schritt voraus zu sein. Zus\u00e4tzlich wurde dies durch die komplexe Bahn mit vielen Richtungswechseln und \u00dcberkreuzungen erschwert. Dunkelgraue Fl\u00e4chen auf der Karte bezeichnen Geb\u00e4ude, hellgraue \u00fcberdachte aber befahrbare Gebiete. Unpassierbare Mauern sind als dunkelgraue Linien mit Doppelpunkten eingezeichnet.<\/strong><\/p>\n<p>Start\u20131: Bereits die erste Teilstrecke f\u00fchrt bei vielen Fahrerinnen zu Zeitverlusten. Zum einen gilt es sich sofort auf den ungewohnten Massstab von 1:5&#8217;000 einzustellen. Zum anderen ist Posten 5 vom Kartenstart her zu sehen, was einige Fahrerinnen dazu verleitet, diesen gleich anzupeilen, wobei sie den hinter der Mauer versteckten ersten Posten \u00fcbersehen. Dies passiert der Siegerin Marika Hara wie auch Christine Schaffner, die dabei\u00a0 rund 30 Sekunden auf die Bestzeit von Maja Rothweiler verlieren.<\/p>\n<p>1\u20135: Es gilt, m\u00f6glichst direkte Routen zu nehmen und dabei die \u00dcbersicht zu bewahren. Nach ihrem Fehlstart gelingt dies Hara am besten, die auf der 2. bis 4. Teilstrecken Bestzeiten aufstellt. Rothweiler kommt gut durch diese Posten und liegt am 5. Posten an zweiter Stelle, w\u00e4hrend Schaffner den Kartenkontakt noch nicht richtig gefunden hat und mit \u00fcber einer Minute R\u00fcckstand erst an 29. Stelle liegt.<\/p>\n<p>5\u201310: Nun kommt Schaffner in Fahrt und macht kontinuierlich Zeit gut. Zum 6. Posten ist die Strassenroute von Schaffner und Rothweiler gleichwertig wie die Querroute von Hara. Zum 8. Posten verliert Rothweiler 25 Sekunden auf die Bestzeit von Schaffner, als sie aus Versehen nochmals den 3. Posten anf\u00e4hrt, und f\u00e4llt auf den 7. Zwischenrang zur\u00fcck.<\/p>\n<p>11\u201313: Hara stellt zum 12. Posten klare Bestzeit auf. Einige Fahrerinnen lassen sich dadurch verwirren, dass der Weg Richtung Osten vom Posten weg durch eine hohe Mauer unterbrochen ist. Zu 13 ist die Umfahrungsroute von Hara einige Sekunden langsamer als die direkte Route.<\/p>\n<p>13\u201314: Der direkte Weg ist durch Geb\u00e4ude und ein Sperrgebiet versperrt. Fast alle Fahrerinnen entscheiden sich f\u00fcr die s\u00fcdliche Route. Rothweiler verliert einige Sekunden, als sie vor dem Posten die \u00fcberdeckte Halle umf\u00e4hrt statt hindurch zu fahren.<\/p>\n<p>14\u201317: Zu 15 und 16 ist die Route klar und die Differenzen an der Spitze im Bereich von wenigen Sekunden. Die verschiedenen Varianten zu 17 sind ebenfalls gleichwertig.<\/p>\n<p>17\u201321: Zu 18 bieten sich zwei Routen an: Hara stellt auf der n\u00f6rdlichen Bestzeit auf und Schaffner verliert auf der s\u00fcdlichen zwar 10 Sekunden, dies ist aber noch immer die viertschnellste Zwischenzeit. Zudem hat sie den Vorteil, dass sie damit die n\u00e4chsten drei Posten schon rekognosziert hat. Einzig Hara ist denn auch von Posten 18\u201321 zwei Sekunden schneller als Schaffner.<\/p>\n<p>21\u2013Ziel: Der erweiterte Zieleinlauf bietet keine nennenswerten Schwierigkeiten mehr. Es gilt aber trotzdem, die Konzentration bis zum letzten Posten hoch zu halten \u2013 der Tscheche Radek Laciga vergibt bei den M\u00e4nnern hier noch die F\u00fchrung, weil er den Durchgang neben dem Zaun nicht auf Anhieb erwischt!<\/p>\n<p>RouteGadget: <a href=\"http:\/\/0x.hu\/RouteGadget\/cgi-bin\/reitti.cgi?act=map&amp;id=210&amp;kieli=de\">http:\/\/0x.hu\/RouteGadget\/cgi-bin\/reitti.cgi?act=map&amp;id=210&amp;kieli=de<\/a><br \/>\nZwischenzeiten: <a href=\"http:\/\/www.mtbo.hu\/docs\/2011\/split_sprint_elit.html\">http:\/\/www.mtbo.hu\/docs\/2011\/split_sprint_elit.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Ende des Cape Epic erholten wir uns einige Tage im Kruger Nationalpark auf Safari. Danach hatten wir einen letzten Tag in Stellenbosch und fuhren noch einmal die Trails in meinem &#8220;Hauswald&#8221;. 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