{"id":145,"date":"2011-03-28T13:24:46","date_gmt":"2011-03-28T13:24:46","guid":{"rendered":"http:\/\/christineschaffner.ch\/?p=145"},"modified":"2018-09-28T17:44:35","modified_gmt":"2018-09-28T17:44:35","slug":"cape-epic-prolog-und-1-etappe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.christineschaffner.ch\/?p=145","title":{"rendered":"Cape Epic: Prolog und 1. Etappe"},"content":{"rendered":"<h2>Prolog<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-177\" title=\"sportograf-14272678_lowres\" src=\"http:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14272678_lowres.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"426\" srcset=\"https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14272678_lowres.jpg 720w, https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14272678_lowres-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14272678_lowres-624x416.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Der Prolog war ein Teamzeitfahren mit 25 Sekunden Startintervall. Die von uns bef\u00fcrchteten\u00a0Staus blieben aus, weil die Bergauf-Strecken meist \u00fcber breite Forststrassen f\u00fchrten. Diese wurden\u00a0immer wieder mit super Singletrail Passagen erg\u00e4nzt. Wir starteten gut und \u00fcberholten Team\u00a0um Team. Neben dem \u00dcberholen und den z.T. verblockten Singletrails gilt die Konzntration\u00a0auch den Pavianen, die das Geschehen von m\u00f6glichst nah, d.h. auf den Trails, skeptisch\u00a0beobachteten.<br \/>\nIm Ziel waren wir mit unserer Leistung zufrieden. Nach dem Transfer per Bus zum Startort\u00a0der 1. Etappe schauten wir uns die Rangliste an und waren etwas erstaunt, dass unsere Zeit<br \/>\nnicht stimmte, wurde doch extra ein Datasport-Team aus der Schweiz eingeflogen. Weil wir\u00a0unserer Sache sicher waren, musste der Veranstalter mit Chriges bekannter Hartn\u00e4ckigkeit<br \/>\nBekanntschaft machen. Schliesslich schafften wir es bis in den Datasport-Van, wo wir der\u00a0Sache auf Schweizerdeutsch auf den Grund gingen: Startzeit und Zielzeit unserer Transponder<br \/>\nstimmten dort, aber der PC berechnete daraus v\u00f6llig unerkl\u00e4rlich eine falsche Rennzeit!!!\u00a0Als erkannt war, dass wir doch nicht nur m\u00fchsame Pulsuhr-nicht-bedienen-k\u00f6nnende sind, wurde dann\u00a0unsere Zeit um knapp 5 Minuten korrigiert &#8211; das macht vielleicht am Schluss gar nichts aus, aber\u00a0wir hatten auf jeden Fall ein besseres Gef\u00fchl und konnten an der 1. Etappe eine Startgruppe\u00a0weiter vorne starten.<\/p>\n<h2>1. Etappe<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-176\" title=\"sportograf-14268978_lowres\" src=\"http:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14268978_lowres.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"424\" srcset=\"https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14268978_lowres.jpg 720w, https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14268978_lowres-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.christineschaffner.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/04\/sportograf-14268978_lowres-624x414.jpg 624w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/p>\n<p>Um 4:45 geht der Wecker, rasch vor Schlangenbildung aufs WC und um 5 ans Fr\u00fchst\u00fcckbuffet.\u00a0Langsam wirds hell und um 7:10 gehts f\u00fcr unsere Startgruppe los, rein in den Staub. Die<br \/>\nersten 10 km sieht man manchmal den Boden kaum auf den staubigen Jeep-Tracks und es war ein\u00a0ziemliches Gehetze. In den ersten Steigungen gibts ein paar Staus aber nichts Schlimmes.\u00a0Chrige hat einen etwas harzigen Start den ich mit einigen Anst\u00f6ssen versuche zu\u00a0verfl\u00fcssigen. Die Route f\u00fchrt am Rand eines grossen Talkessels durch \u00fcble Farmpisten rauf<br \/>\nund runter. Schon bald scheint die Sonne unerb\u00e4rmlich. Wasserposten 1 lassen wir links\u00a0liegen, haben wir doch je knapp 4 l Fl\u00fcssigkeit dabei. Nachdem die strubsten Stein-<br \/>\nDownhills fahrend oder seckelnd hinter uns sind, schlagen wir ein regelm\u00e4ssiges Tempo an\u00a0und \u00fcberholten immer wieder Teams. Nach der Steigung und der Abfahrt des Tages aus dem<br \/>\nTalkessel raus in eine offene Weite Steppenlandschaft, denken wir schon &#8220;jetzt haben wirs\u00a0fast&#8221;. Die restlichen knapp 30 km sind tats\u00e4chlich meist recht flach, aber in der Mittagshitze hatte Chrige\u00a0pl\u00f6tzlich eine kleine Krise. Der (relativ unglimpliche) Sturz, als Chrige versucht aus\u00a0meinem Rucksack die ben\u00f6tigte Ration Energy-Gels im Fahren rauszuklauben bessert die<br \/>\nSituation auch nicht. Doch schliesslich tut der Glucose-Schub doch seine Wirkung und so\u00a0heiss es noch m\u00f6glichst rund ins Ziel rollen. Es resultiert mit 5:26 f\u00fcr die 89 km mit 2050<br \/>\nm Steigung der 6. Tagesrang in der Kategorie Mixed. Im Gesamtklassement sind wir nun\u00a08., nur 1 gute Minute hinter den 6. Ein super Start also, hatten wir uns doch einen Topten<br \/>\nRang als Ziel gesetzt, falls alles gut l\u00e4uft.\u00a0Nun heissts aber gut erholen und m\u00f6glichst nicht an die Sonne (im Schatten ists mit gegen\u00a040 Grad warm genug). Das Abenteuer hat erst begonnen&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Prolog Der Prolog war ein Teamzeitfahren mit 25 Sekunden Startintervall. Die von uns bef\u00fcrchteten\u00a0Staus blieben aus, weil die Bergauf-Strecken meist \u00fcber breite Forststrassen f\u00fchrten. Diese wurden\u00a0immer wieder mit super Singletrail Passagen erg\u00e4nzt. Wir starteten gut und \u00fcberholten Team\u00a0um Team. 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